Wie Gehen dieser Frau hilft abzuschalten

"Gehen führt mich zu innerer Ruhe", sagt Ultra-Walkerin Yolanda H.

Mein erstes 5000-m-Rennen habe ich mit 40 gemacht. Eine Freundin hatte vorgeschlagen, dass wir für einen wohltätigen Zwecke gehen. Ich fand’s toll – die Atmosphäre, die Leute, die dich anfeuern, und dann der Zieleinlauf, super. Ich hatte richtig Muskelkater, konnte am nächsten Tag kaum laufen, aber das Gefühl war einfach phänomenal.

Yolanda H.

Corona, Kalifornien

  • Fitness

Yolandas Tipps

Wohl niemand beweist besser, dass kleine Schritte eine große Wirkung haben können, als Yolanda H., 57, aus Corona in Kalifornien. "Mein erstes 5000-m-Rennen habe ich mit 40 gemacht. Eine Freundin hatte vorgeschlagen, dass wir für einen wohltätigen Zweck gehen", erzählt sie. Ich fand’s toll – die Atmosphäre, die Leute, die dich anfeuern, und dann der Zieleinlauf, super. Ich hatte richtig Muskelkater, konnte am nächsten Tag kaum laufen, aber das Gefühl war einfach phänomenal." Es dauerte nicht lange, bis sie ihren ersten vollen Walking-Marathon ging.

Als Yolanda 50 wurde, wollte sie sich einer neuen Herausforderung stellen. Da sie begeisterte Marathon-Walkerin ist, setzte sie es sich zum Ziel, 50 Geh-Marathons in 50 Wochen zu absolvieren. Sie hat es erreicht – und dann noch getoppt. "Ich habe in diesem Jahr 65 Marathons absolviert, darunter einige Ultramarathons, 50 km im Gebirge", berichtet sie stolz. Im nächsten Jahr setzte sie nochmal einen drauf und ging 77 Marathons, und dann begann sie, sich für die aktuellen Weltrekorde zu interessieren … "Ich habe einen Freund, der auch Marathons geht, und er hält fünf Guinness-Rekorde. Er hat mich inspiriert, selbst einen Rekord aufzustellen!" Sie kontaktierte Guinness und fand heraus, dass die derzeitige Rekordhalterin aus Italien 100 Marathons in einem Jahr ging. Also machte sich Yolanda 2010 daran, diesen Rekord zu brechen, und bewältigte unglaubliche 106 Marathons und Ultramarathons. Zwei Jahre später brach sie ihren eigenen Rekord, als sie 120 Marathons schaffte. "Ich wollte beweisen, dass Power-Walker genauso ehrgeizig sein können wie Läufer", sagt sie.

Ihre Walks wurden zu einem ganz persönlichen Anliegen, als ihre Mutter 2013 an Diabetes starb. "Ich vermisste sie so sehr. Ich wollte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass so einfache Dinge wie Gehen und eine Veränderung des Essverhaltens helfen können, Typ-2-Diabetes zu verhindern", sagt sie. So wurde der ‘Extreme Walk 4 Diabetes’ geboren. Yolanda walkte durch das Death Valley nach Las Vegas und von Laguna Beach nach San Francisco (eine Entfernung von mehr als 750 km) – eine Anstrengung, die sie gerne auf sich nahm, um auf die wunderbare gesundheitsfördernde Wirkung von regelmäßigem Gehen aufmerksam zu machen.

Wer so viel läuft wie Yolanda, zu dem passt ein Fitbit Gerät perfekt, und doch hat sie erst seit einem Jahr einen Tracker. "Ich habe zu Weihnachten einen Fitbit One bekommen und war gleich davon begeistert, wie sehr es dich herausfordert", erzählt sie. Zum Zeitpunkt dieses Interviews hat Yolanda 8.644.552 Schritte geloggt – und ist so schnell unterwegs wie eh und je. "Ich versuche jeden Tag eine Marathondistanz zu gehen, wofür ich ungefähr 7 Stunden brauche", so ihr Plan. "Gehen gibt mir Gelassenheit. Wenn ich einen Marathon starte, denke ich am Anfang über einen Streit oder ein Problem nach. Zuerst fühlt es sich so groß an, aber dann wird es mit jedem Schritt kleiner und kleiner und nach 6 Stunden ist es ganz weg."

KEINE AUSREDEN MEHR

"Es gibt vielleicht 100 Gründe, weshalb du das Haus nicht verlassen und walken solltest, aber mindestens 1.000 Gründe, die dafür sprechen", sagt sie. "Mach Schluss mit den Ausreden, dann wirst du es schaffen."

SETZ DIR EIN ZIEL

"Ohne ein Ziel hast du nichts, auf das du hinarbeiten kannst, keine Vorstellung davon, was du alles erreichen kannst", erklärt sie. "Das Ziel muss nicht riesig sein, es können 30 km Gehen pro Woche sein, aber man braucht eines, um am Ball zu bleiben."

OBST UND GEMÜSE SIND KRAFTSPENDER

"Früher habe ich bei meinen Walks M & Ms gefuttert, dann kam das Zuckerloch und ich brauchte immer mehr", berichtet Yolanda. "Jetzt kann ich mich auf Früchte verlassen. Ich esse Orangen, Trauben oder Kiwi. So halte ich mein Energielevel oben."

Yolandas Tipps

KEINE AUSREDEN MEHR

"Es gibt vielleicht 100 Gründe, weshalb du das Haus nicht verlassen und walken solltest, aber mindestens 1.000 Gründe, die dafür sprechen", sagt sie. "Mach Schluss mit den Ausreden, dann wirst du es schaffen."

SETZ DIR EIN ZIEL

"Ohne ein Ziel hast du nichts, auf das du hinarbeiten kannst, keine Vorstellung davon, was du alles erreichen kannst", erklärt sie. "Das Ziel muss nicht riesig sein, es können 30 km Gehen pro Woche sein, aber man braucht eines, um am Ball zu bleiben."

OBST UND GEMÜSE SIND KRAFTSPENDER

"Früher habe ich bei meinen Walks M & Ms gefuttert, dann kam das Zuckerloch und ich brauchte immer mehr", berichtet Yolanda. "Jetzt kann ich mich auf Früchte verlassen. Ich esse Orangen, Trauben oder Kiwi. So halte ich mein Energielevel oben."

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